Ab in den Süden

Süden – das klingt für uns Mitteleuropäer nach Wärme. Auf dieser Hälfte der Erdkugel ist das ganz anders. So wie das Wetter. Bei uns zu Hause ist finsterer Herbst, hier ist  Frühling. Und während für uns der Norden mit Kälte verbunden wird, ist es hier der Süden.

Mit der Fähre sind wir von Puerto Montt in den Süden, also in die Eiszeit, gestartet. Etwas länger als drei Tage waren wir unterwegs und haben dabei etwa 1200 Kilometer zurückgelegt. Wir haben einen kitschig-traumhaften Sonnenuntergang erlebt, sind an grünen Bergen vorbei, durch Nebelschwaden hindurch, haben kräftigen Wind gekostet und Wellengang (den hat mein gerade aufgefuttertes Brötchen nicht so gut vertragen), sind auch von der Sonne verwöhnt worden, um uns Minuten später vor einer Regenschauer zu retten. Wir lernten die Fjorde Patagoniens kennen und ebenso einen großen Gletscher, der sein Eis in die Fjordwelt hinausschickt. Wir haben Delfine gesehen (aber leider waren die etwas kamerascheu) und Seehunde (glaube ich jedenfalls, vielleicht waren es auch Seelöwen – auf keinen Fall waren es Meerjungfrauen), ein Schiffswrack und kleine Siedlungen, die bestimmt eingefroren sind.
Wir sind jedenfalls gut ausgeruht in Puerto Natales angekommen. Nach einer Nacht haben wir uns dann auf den Weg in den vielgepriesenen Nationalpark Torres del Paine gemacht. Acht Tage haben wir dort zu gebracht – sind gewandert und haben uns mit Sack und Pack (Zeltausrüstung und Verpflegung für acht bis zehn Tage) die Höhen hinaufgeächzt, um die Schönheiten zu erleben  Darüber demnächst mehr. Es sind noch jede Menge Bilder zu sortieren.
Jetzt erst mal ein kleiner Eindruck von unserer „Seefahrt“,

Hasta Luego
Herby und Trixi

Posted in Chile-Impressionen.

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