Türme des blauen Himmels

Glück gehabt. Wir haben es tatsächlich geschafft, die „Türme des blauen Himmels“ mal ohne Wolkenmantel zu fotografieren. Den poetischen Namen für die namensgebenden Felsenzacken für den Nationalpark „Torres de Paine“ haben sich vor vielen vielen Jahren, als in Europa noch niemand etwas von Amerika geahnt hat, die Ureinwohner dieser Gegend einfallen lassen.

Vielleicht war zu jenen Zeiten das Wetter einfach sonniger. Sonst hätten die Einwohner diese Zacken bestimmt „Türme, die manchmal aus dem Nebel auftauchen“ genannt. Aber beeindruckend sind sie schon. Die Mühe des steilen Aufstiegs hat sich gelohnt, auch die Tour durch den Nationalpark, der sich beinah um jede Biegung anders zeigt. Mal mit Bäumen und Sträuchern besiedelt, mal kahl und schroff, mal lieblich und mal garstig.
Schade nur, dass sich die Tierwelt rar macht. Die bekommt man fast nur am Eingang des Parks zu sehen – auf einem Video, das von einem Ranger kommentiert wird. Naja, wenn ich ein Puma oder Nandu wäre, würde ich mich auch nicht dort aufhalten, wo die Touristen die Pfade breittrampeln.
Wer einmal vor hat, ebenfalls diesen Nationalpark zu besuchen, sollte einige Tage dafür einplanen und sich warm anziehen 🙂 Im Zelt muss nicht unbedingt übernachtet werden, es gibt genügend Unterkünfte in Hotels, die hier Refugium heißen. Das klingt in einem Nationalpark eben besser als Hotel. Allerdings sind die ziemlich teuer und so richtig naturnah sind sie auch nicht.
Zudem bieten x Agenturen ihre Dienste bzw. Führer durch den Park an. Wenn man eine gute Karte hat, kann man sich die aber wirklich sparen. Außerdem sind die Wege sehr gut gekennzeichnet.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke aus dem Park.

Herby und Trixi

PS: Liebe(r) Ano Nymos, Du liegst völlig richtig. Glückwunsch! Das Bilderrätsel zeigt Pilze, die hier auch „Pan de Indios“ – Brot der Indianer – genannt werden. Vor einer Mehrtagestour zum Bier schrecken wir nicht immer zurück:-)

Posted in Chile-Impressionen.

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