Türme des blauen Himmels

Glück gehabt. Wir haben es tatsächlich geschafft, die „Türme des blauen Himmels“ mal ohne Wolkenmantel zu fotografieren. Den poetischen Namen für die namensgebenden Felsenzacken für den Nationalpark „Torres de Paine“ haben sich vor vielen vielen Jahren, als in Europa noch niemand etwas von Amerika geahnt hat, die Ureinwohner dieser Gegend einfallen lassen.
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Ab in den Süden

Süden – das klingt für uns Mitteleuropäer nach Wärme. Auf dieser Hälfte der Erdkugel ist das ganz anders. So wie das Wetter. Bei uns zu Hause ist finsterer Herbst, hier ist  Frühling. Und während für uns der Norden mit Kälte verbunden wird, ist es hier der Süden.
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Am Eingang zu Patagonien

Buenos Noches, Amigos!

Wir sind in der Hafenstadt Puerto Montt, der Einlasspforte in den tiefen Süden. Von hier aus wird am Freitag unser Schiff nach Puerto Natales starten, etwa 1000 Kilometer weit weg. Die etwa dreitägige Fahrt soll durch die Inselwelt Patagoniens führen. Auf der Landkarte sieht die wie ein zerkrümelter Streuselkuchen aus.
Kuchen habe wir heute auch gegessen – Berliner. Die heißen hier wirklich so. Das hat durchaus Vorteile – wir können es sehr gut aussprechen und bekommen auch wirklich das, was wir wollen.
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Irgendwie bekannt

Hola Amigos,

nun wissen wir, was Urwald ist. Das sind Bäume, Sträucher, Wurzelwerk, alle möglichen Pflanzen, die uns ihre Namen nicht verraten, und so dick miteinander verwurschtelt und verschlungen sind, dass wir keine Chance auf ein Durchkommen haben. Das müssen wir auch nicht. Unser Ziel waren die Wasserfälle nur wenige Kilometer von unserem gegenwärtigen Aufenthaltsort. In jedem Reiseführer empfohlen, sind die entsprechend touristisch erschlossen. Aber die Wanderwege ringsherum sind naturbelassene Pfade, die nicht nur über Stock und Stein führen, sondern eben auch mal durch ein Flüsschen oder über einen kleinen Kletterfelsen. Verlaufen kann man sich nicht, weil überall dort, wo es nicht weiter geht, die Urwald-Wand steht.

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Fruehling im November

Hola!

Frühling im November – es ist schon irgendwie seltsam, zu wissen dass es eigentlich die graue Jahteszeit ist und zu sehen, dass alles grünt und blüht.

Villarrica ist ein niedliches Städtchen mit deutlichen Spuren deutscher Auswanderer. So gibt es zum Beispiel ein Restaurant „Rostock“ . Aber viel interessanter sind der Vulkan mit seiner Schneemütze und der schöne See davor – die perfekte Kulisse für einen Herz-Schmerz-Schmachtfetzen-Filmm. Wir werden einige Tage hier bleiben – ohne Herz-Schmerz – und kleine Exkursionen in die nahe liegenden Naturschutzgebiete unternehmen. Auf den Vulkan werden wir wohl nicht steigen können. Uns fehlt die Ausrüstung dazu, wie geeignete Schuhe, Steigeisen und evtl. Eispickel. Naja, man kann nicht alles haben. Es wird auch so interessant werden. Auf alle Fälle werden wir nach einer Südbuche Ausschau halten – für unserer Lieblingsgärtner Dieter.

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Am Nullpunkt

Hola!

Wir sind in Los Vilos, einem kleinen Ort am Meer, sozusagen am Punkt Null ü. M.. Wir ruhen uns mal ein paar Tage aus. Ein bisschen an der Küste bummeln, den Piepmätzen zuschauen und Meeresluft genießen nach dem Luftnotstand ganz oben.

Untergebracht sind wir im Haus von Rosita, das steht nur wenige Meter vom Pazifik entfernt. Falls es mal einen Tsunami gibt – macht Euch keine Sorgen. Genug Hinweisschilder weisen uns den Rettungsweg. Wir müssen nur schnell genug sein.

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