Ganz oben wird es dünn

Holla!

Wir waren eben mal ein paar Tage in der Wüste. Leute, vergesst alle Vorstellungen von Sand, Sonne und Dünen. Die Wüste, die wir gesehen haben, liegt zwischen 4000 und 5000 Meter ü. M. und ist voller wundersamer Dinge wie blauen, grünen oder roten Lagunen. Dort stehen hunderte Flamingos und scheinen nur darauf zu warten, fotografiert zu werden. Die langbeinigen Schönheiten vertragen die dünne Höhenluft aber besser als wir.

 Uns ist schwindelig (klar, wenn man knapp 5000 Meter hoch ist, kann das schon passieren), wir sind schnell schlapp und die Herzen schlagen, als hätten wir im 100-Meter-Lauf einen neuen Weltrekord aufgestellt. Hier oben gibt es trotzdem Leben. Einige zu zart geratene Lamas mit kurz geschorenem Fell laufen rum. Diese Lamas nennen sich Vicunas. Und auf über 4000 Meter gibt es dann, zum Schluss unserer Vier-Tages-Tour, auch noch ein kleines Städtchen, in dem Menschen und Touristen herumlaufen. Wir suchen uns eine Bank im Schatten, weil wir schon wieder schlapp sind von ein paar Schritten durchs Städtchen.

Morgen geht es bergab mit uns – auf den Nullpunkt. Unsere nächste Station heißt Los Vilos und liegt etwa 1000 km südlich von San Pedro, direkt am Pazifik.

Buenos Noches,

Herby + Trixi

 

Veröffentlicht in Chile-Impressionen.

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